Erläuterungen zu den Coronen


NWO: New World Order (Neue Weltordnung). Der Begriff bezieht sich auf den Wunsch der USA, eine neue Weltordnung zu schaffen in der die USA die herrschende Rolle spielt. Diesen Wunsch äußerte der ehemalige US-Präsident George H. W. Bush nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Blocks in einer Rede, die er am 11. September 1991 hielt.

(Siehe die Rede von George Bush hier)


IWF: Internationaler Währungsfonds. Diese Behörde wurde, gleichzeitig mit der Weltbank, im Juli 1944 in Bretton Woods (New Hampshire, USA) eingerichtet um nationale Kontrollen über Kapitalbewegungen abzubauen. Der Abbau dieser Kontrollen sollte den Interessen der multinationalen Konzerne dienen.

Der IWF unterstützt die Pläne der Neuen Weltordnung des Weltwirtschaftsforums und beteiligt sich an der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen (siehe z.B. Peter Koenig, IWF und WEF – vom Großen Lockdown zur Großen Transformation COVID-19 und die Folgen, Global Research, 20. September 2020)


UNSC: United Nations Security Council (Sicherheitsrat der Vereinten Nationen). Es handelt sich um eine Kommission von 15 Teilnehmern. Laut Art. 23 der UN-Charta (die Verfassung der Vereinten Nationen) sind die Volksrepublik China, die Französische Republik, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland sowie die Vereinigten Staaten von Amerika ständige Mitglieder des Sicherheitsrats und besitzen damit laut Art. 27 Sonderprivilegien. Die UN-Charta wurde allerdings nach dem Zusammenbruch der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken nicht geändert. Die Stellung Russlands im Sicherheitsrat als ständiges Mitglied mit Sonderprivilegien widerspiegelt sich daher nicht in der UN-Charta. Die 10 übrigen Mitglieder des Sicherheitsrats vertreten auf rotierenden Basis mehr als 180 Staaten (Art. 23 der UN-Charta). Die Aufgabe des Sicherheitsrats ist die Bewahrung des Weltfriedens (Art. 24 der UN Charta). Falls der Sicherheitsrat eine Gefährdung oder Verletzung des Weltfriedens feststellt (Art. 39 der UN Charta), ist er befugt, sämtliche Mitgliedstaaten zu wirtschaftlichen (Art. 41 der UN-Charta) oder sogar militärischen Maßnahmen (Art. 42 der UN Charta) gegen einen Staat oder sogar gegen private Personen zu zwingen. Der Sicherheitsrat bestimmt durch eine Mehrheitsentscheidung von mindestens neun Stimmen, ob irgendwelche Umstände den Weltfrieden bedrohen. Ständige Mitglieder des Rates können aber Beschlüsse blockieren (Art. 27 der UN-Charta). Zum Beispiel hat der Staat Israel abermals Staaten angegriffen, und dabei den Weltfrieden verletzt, aber die USA nutzten ihr Veto-Recht 43 Mal, um kritische Beschlüsse des Sicherheitsrats zu verhindern. Der Rat muss keine Beweise für seine Beschlüsse vorlegen. Seine faktischen Behauptungen sind grundsätzlich rechtskräftig und zwingend, und können von keiner internationalen Instanz infrage gestellt werden.


NATO: North Atlantic Treaty Organisation (Nordatlantikpakt). Die Organisation wurde am 4. April 1949 gegründet als Reaktion auf eine fiktive oder beschworene militärische Bedrohung des sowjetischen Machtblocks. Die NATO war und ist in der Tat ein Bündnis der westlichen Industriestaaten, dessen Aufgabe es ist, den politischen und ideologischen Zusammenhalt dieser Staaten im Gewand einer äußerlichen Bedrohung zu stärken (siehe hier)  Im Kalten Krieg hatte die NATO auch innerstaatliche Drohungen inszeniert, als die Organisation terroristische Anschläge in Italien und Belgien (und möglicherweise auch in anderen NATO-Staaten) inszenierte. Diese Anschläge wurden damals linken Organisationen in die Schuhe geschoben mit dem Ziel, die Teilnahme kommunistischer Parteien in westeuropäischen Regierungen zu verhindern. Die „Bedrohung“ war in diesen Fällen politisch und nicht militärisch. Seit dem Zusammenbruch des sozialistischen Blocks hat sich die NATO offentlich von einer angeblich defensiven zu einer offensiven Instanz verwandelt, die auch außerhalb der Grenzen ihrer Mitgliedstaaten agiert. Diese Wandlung geht auf die Bombardierung des ehemaligen Jugoslawiens im Jahre 1998 zurück. Anschließend kam es zur Teilnahme der NATO in Kriegshandlungen gegen Afghanistan und Libyen. NATO operiert seitdem wie eine selbsternannte Weltpolizei. NATO führt militärische Einsätze weltweit, darunter in Somalien, im Sudan, in Mali, Ethiopien, Nigeria, Kenya und Pakistan. Diese Einsätze haben nichts mit Verteidigung zu tun, denn keiner der genannten Staaten hat jemals irgendeinen Mitgliedstaat des Bündnisses bedroht. Seit einigen Jahren versucht NATO, Russland durch militärische Übungen und die Platzierung von Atomwaffen in Osteuropa zu bedrohen.


WTO: World Trade Organisation (Welthandelsorganisation). Die Aufgabe dieser Einrichtung, die von westlichen Staaten ins Leben gerufen wurde, ist, den Welthandel zu fördern. Diese Politik wird besonders von Industriestaaten gefördert. Durch den Abbau von Handelshindernissen werden Schwellenländer, z. B. afrikanische Staaten, daran gehindert, ihre Industrie durch staatliche Schutzmaßnahmen, darunter Zollmauern und die Finanzierung von Forschung, aufzubauen. Westliche Staaten haben mehr als 200 Jahre lang ihre eigenen Industrien fast ausschließlich dank solcher Maßnahmen aufbauen können. Industrialisierung kann nicht ohne Staatshilfe und Schutzmaßnahmen stattfinden. Die WTO wirkt als Gehilfin der multinationalen Konzerne. Siehe u.a. die Kritik von Greenpeace.


G7: Abkürzung für die „Gruppe der Sieben“. G7 ist ein informeller Zusammenschluss der zu ihrem Gründungszeitpunkt 1975 bedeutendsten Industrienationen der westlichen Welt. Dem Gremium gehören Deutschland, Frankreich, Italien, Japan, Kanada, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten an. Die Europäische Kommission hat einen Beobachterstatus. Genauso wie die Gipfel der Welthandelsorganisation (WTO) wurden auch die G7- und G8-Gipfel immer wieder Ziel von Protesten der globalisierungskritischen Bewegungen und anderer sozialer Bewegungen.


GAVI: Global Alliance for Vaccines and Immunization (Weltverbund für Impfstoffe und Immunisierung) ist eine öffentlich-private Partnerschaft mit Sitz in Genf. Sie wurde am 29. Januar 2000 am Weltwirtschaftsforum in Davos gegründet (siehe WEF). Seit 2017 ist GAVI auch einer der fünf Gründungsmitglieder der ID2020 (siehe unten). Im Januar 2015 richtete Deutschland – unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel – die Gavi-Geberkonferenz in Berlin aus. In ihrer Rede auf der Konferenz kündigte sie an, die Unterstützung bis 2020 auf 600 Millionen Euro erhöhen zu wollen. Deutschland bildet zusammen mit Frankreich, der Europäischen Kommission, Irland und Luxemburg eine Stimmrechtsgruppe im Gavi-Verwaltungsrat. Ärzte ohne Grenzen und Oxfam kritisieren den Einfluss der Industrie bei Gavi. Sie fordern transparente Preiskalkulation und öffentlich-finanzierte Forschung. Weitere Quelle hier.


WEF: World Economic Forum (das Weltwirtschaftsforum) ist eine in der Schweiz ansässige Stiftung, die für das von ihr veranstaltete Jahrestreffen gleichen Namens bekannt ist, das alljährlich in Davos im Kanton Graubünden stattfindet. Hierbei kommen international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten – sprich eine globale Elite – zusammen, um über aktuelle globale Fragen zu diskutieren und ihre Vision der Zukunft der Menschheit zu bestimmen. Das Forum wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet, der immer noch die Stiftung leitet. Das Forum wird von seinen rund 1000 Mitgliedsunternehmen finanziert.  Das typische Mitgliedsunternehmen ist ein globales Unternehmen mit einem Umsatz von über 5 Mrd. US-Dollar. Das WEF, unter der Leitung von Klaus Schwab, hat ein Modell der Zukunft namens The Great Reset (siehe unten) an die Öffentlichkeit vorgestellt. Dieses Modell wird vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, der Direktorin des IWF und der Präsidentin der EU-Kommission unterstützt. Es handelt sich um ein Konzept einer Weltregierung und der vollständigen Umstaltung aller Lebensbereiche auf die digitale Welt, sprich die Abschaffung der Demokratie und der Nationalstaaten zugunsten der Milliardäre und ihrer Konzerne. Klaus Schwab bezeichnet übrigens die Corona-Krise als Hebel zur Erzielung dieser undemokratischen Zukunft. 


CFR: Council for Foreign Relations ist die vornehmste private Einrichtung der USA in der hochrangige Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, der Politik, der Wirtschaft und der akademischen Schicht sich treffen um Empfehlungen über Außenpolitik der USA auszuarbeiten.


Dark Winter war eine Konferenz in welcher die Teilnehmer ein Pandemie-Drehbuch als Übung durchspielten. Die Konferenz fand im Juni 2001 auf dem Militärstützpunkt Andrews Air Force Base nahe Washington, D.C. statt. Unter den Teilnehmern war der Gouverneur von Oklahoma, bekannte Journalisten, ein Senator, sowie andere hochrangige Persönlichkeiten. Geübt wurde die Reaktion der Teilnehmer auf einen Pockenanschlag. In seinem Buch „Chronik einer angekündigten Krise“, beschreibt Paul Schreyer diese Übung. Hier ein Auszug aus dieser Beschreibung: „Eigens für die Übung waren täuschend echt wirkende »Live«-Fernsehnachrichten zum Biowaffenanschlag vorproduziert worden, die man den Teilnehmern per Video einspielte – für noch mehr Authentizität und Nervenkitzel. Dazwischen wurden Schockbilder von pockenübersäten Menschen eingestreut. Teil der Übung war auch die regelmäßige Präsentation von Statistiken mit den sich entwickelten Fallzahlen und Kurven, wie man es inzwischen aus der Corona-Krise kennt. [...] Vor allem aber drehte sich abermalls alles um Impfungen. Gab es genug Impfstoff? Waren Zwangsimpfungen nötig? Sorgen machte den Planern erneut, dass sich unerwünschte Informationen möglicherweise unkontrolliert verbreiten könnten. Gefragt wurde in diesem Zusammenhang, ob man eventuell Gesetze brauche, um »gefährliche Informationen zu verbieten« […]“. (S. 62-63)

Weitere Quellen: 1, 2 und 3.  Besonders empfiehlt sich der kurze Film  "Operation Dark Winter" (auch hier auffindbar).


Atlantic Storm war auch eine sogenannte Seuchenübung, die am 14. Januar 2005 abgehalten wurde. Sie knüpfte an „Dark Winter“ (siehe oben). (Paul Schreyer, „Chronik einer angekündigten Krise“ S. 73.:) „Die Hauptfrage dieser Übung lautete: »Wie würden die Staats- und Regierungschefs der Welt die Katastrophe einer sich schnell ausbreitenden globalen Epidemie einer tödlichen Krankheit bewältigen?«. Paul Schreyer schreibt weiter (S. 73): „Die Übungsrunde war diesmal hochrangiger besetzt. Die Rolle des US-Präsidenten übernahm Ex-US-Außenministerin Madeleine Albright, die WHO-Chefin spielte die ehemalige norwegische Ministerpräsidentin Gro Harlem Brundtland, die die WHO auch im realen Leben kurz zuvor geleitet hatte. Den deutschen Bundeskanzler verkörperte der FDP-Politiker Werner Hoyer, ehemaliger Staatsminister im Auswärtigen Amt.“ Unter den Teilnehmern befanden sich zahreiche Persönlichkeiten aus der Politik, der Pharmaindustrie, der Forschung, dem Militär sowie aus Medien aus verschiedenen NATO-Staaten. Das Drehbuch beruhte wieder auf einem Pockenausbruch. Die Teilnehmer sollten ihre Reaktionen zu diesen Umständen simulieren. „Zur Übung gehörten auch, wie schon bei »Dark Winter«, eigens vorproduzierte Fernsehnachrichten, um die Ereignisse für die Spieler realistischer zu gestalten.“ (Schreyer, S. 76).

Weitere Quellen: hier und hier


Clade X. Vier Monate nach Präsident Trumps Einzug ins Weiße Haus, am 15. Mai 2017, fand die Übung Clade X in Washington, D.C. statt. Diese Übung beruhte auf einem ganz anderem Drehbuch, nämlich auf der Entwicklung eines besonders tödlichen Virus namens Clade X im Labor einer terroristischen Vereinigung in der Nähe von Zürich. Die Terroristen hätten das Virus weltweit verbreitet um die Weltbevölkerung zu reduzieren. Die Spieler, schreibt Paul Schreyer in „Chronik einer angekündigten Krise“ (S. 89-90), „[…] waren wieder hochranginge amerikanische Politiker, die teils ähnliche oder gleiche Regierungs- und Parlamentsfunktionen auch schon in der Realität bekleidet hatten. Eines der ersten Ereignisse nach dem Ausbruch war laut Drehbuch die Entwicklung eines PCR-Tests zum Nachweis des Virus. Die Debatte kreiste dann zum großen Teil um Reisebeschränkungen und Lockdown (damals noch Quarantäne genannt). Man sprach über das eventuell zu erlaubende »Maß der Gewalt zur Aufrechterhaltung der Quarantäne«. [...] Auch sollten von der Regierung mögliche negative Auswirkungen dieser Art von Quarantäne »einschließlich des öffentlichen Widerstands gegen ihre Durchführung« in die Pläne einbezogen werden [...] Laut dem Szenario häufte sich die Zahl der Toten am Ende auf 150 Millionen weltweit. [...] Den Autoren zufolge waren das noch niedrige Zahlen, nur dadurch ermöglicht, dass man die Impfstoffherstellung extrem beschleunigt habe.“


Weitere Quellen: 1, 2 und 3 


Event 201. Es handelt sich um eine Übung, die am 18. Oktober 2019 in New York City stattfand, also zwei Monate vor dem offiziellen Auftauchen des Coronavirus. Die Übung sollte den Ausbruch einer globalen Corona-Pandemie simulieren und die Reaktion der Politik und der Medien üben. An der Übung beteiligten sich nicht, wie früher, Politiker und Staatsbeamte, sondern Führungskräfte globaler Konzerne und Stiftungen. Paul Schreyer bewertet diese Übung in „Chronik einer angekündigten Krise“ folgend: „Das Wesentliche an der Übung wie an der darauffolgenden realen Situation war eine spezifische Verschmelzung der Themen Angst, Massensterben, Ausnahmezustand, staatliche Überforderung, Freiheitsbeschränkungen, Impfstoffe, Pharmaregulierung und Medienstrategie.“ (S. 97) Die Teilnehmer gingen davon aus, dass im Fall einer Pandemie, die Bevölkerung von einer zentralen Stelle mit Propaganda überschüttet werden müsste. Es genüge nicht, sagte die Vorsitzende der CEPI (Coalition fotr Epidemic Preparedness Innovations, initiiert von Bill Gates) Wissen an die Bevölkerung zu vermitteln. Man müsse auch aktiv „Anreize setzen“ damit die Menschen „ihr Verhalten ändern“ in die Richtung „die wir sehen wollen.“ (von P. Schreyer zitiert S. 99)


Weitere Quellen: 1, 2, 3 und 4


ID2020: Im Mai 2016 fand der erste ID2020-Gipfel im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York statt. Das Programm ID2020 stellt im Rahmen der UN Agenda 2030 ein globales Melderegister dar. Jeder Mensch soll registriert werden und eine digitale Identität erhalten, welche in einer globalen Datenbank gespeichert wird. Solch eine digitale Identität könnte künftig nicht nur den Personalausweis ersetzten, sondern auch den Führerschein, den Reisepass, die Krankenakte, den Impfausweis und mit dem polizeilichen Führungszeugnis sowie Bankkonto verknüpft werden. So wäre es per Knopfdruck möglich, einer Person weltweit den Führerschein zu entziehen, das Bankkonto zu sperren oder die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Quellen: 1, 2, 3 und 4


The Great Reset (engl. „Das große Zurücksetzen“) ist die Überschrift eines Vorschlags des Weltwirtschaftsforums (WEF) vom Mai 2020 (Quelle). Im Januar 2021 sollte das Weltwirtschaftsforum unter gleichnamigem Titel einen Zwillingsgipfel durchführen, bei dem es um die Schaffung einer neuen globalen Wirtschaftsordnung aufgrund der Corona-Krise gehen soll. Der Gründer und Leiter des WEF, Klaus Schwab, erklärte, dass im Rahmen der sogenannten vierten industriellen Revolution das Projekt The Great Reset zur Verschmelzung unserer physischen, digitalen und biologischen Identität führen wird (Quelle). Dieser transhumanistische Ansatz der Eliten wurde von der Öffentlichkeit bisher als Verschwörungstheorie abgetan, ist allerdings ein offenkundiger Plan der Welteliten (Quelle).


Zu den prominenten Unterstützern des „Great Reset“ gehören u.a. Ajay S. Banga, Geschäftsführer von Mastercard, USA; Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationaler Gewerkschaftsbunds (IGB), Brüssel; Ma Jun, Vorsitzender vom Green Finance Committee, China Society for Finance and Banking, und Mitglied des Geldpolitischen Ausschusses der People's Bank of China; Bernard Looney, Geschäftsführer von British Petroleum; Bradford L. Smith, Präsident von Microsoft, USA (Quelle); auch António Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen (Quelle); Ursula von Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission (Quelle); Kristalina Georgieva, Geschäftsführerin des IWF (Quelle).


Global Governance. Dieser ideologische Begriff wird hauptsächlich von den Befürwortern der Globalisierung verwendet um die Idee zu verbreiten, Staaten wären nicht mehr dazu fähig, allein die Probleme der Welt zu lösen: Übergeordnete Institutionen müssten bestärkt bzw. errichtet werden, um die Menschheit zu leiten. Man brauche also eine globale Steuerung (governance) allen Menschenlebens. Diese steuerenden Institutionen gibt es eigentlich schon im Gewand des Systems der Vereinten Nationen, des Internationalen Währungsfonds, der WTO, des Internationalen Gerichtshofs, des Internationalen Strafgerichtshofs und anderer Instanzen. Diese Institutionen – keine davon demokratisch legitimiert – spielen bereits eine erhebliche Rolle bei der Steuerung der Menschen und bekommen immer mehr Befugnisse. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen z. B. hat selbst seine Befugnisse – ohne demokratische Legitimität – seit 2001 erweitert und maßt sich an, Grenzen zwischen Staaten zu ziehen, wie ein Gericht zu agieren und Staaten aufzuzwingen, spezifische Gesetze zu erlassen (Quelle).